Presse

Kurto Wendt: Das Ende der Jagd
Von Rowena Körber
Buchkultur, September 2016

ALLES FÜR ALLE

Wie schafft man es, eine halbe Milliarde Euro gerecht zu verteilen? Und wie stößt man damit noch eine Debatte an, die dazu führt, dass andere ähnliche Entscheidungen treffen? Vor diesen Fragen stehen Magda, Frank und Ronnie, als Heinrich Donatus Schönborn sie beauftragt, sein Vermögen fortzugeben. Die Medien wittern den Skandal, den Beteiligten geht es nur um eins: mehr Gerechtigkeit für alle.
Mit seinem vierten Roman liefert Wendt wertvolle Ideen und Ansätze. Die praktische Ebene steht im Vordergrund: Wie kann man für viele Menschen etwas Gutes bewirken, ohne sie vor den Kopf zu stoßen? Ein Abgleich mit den Methoden des Effektiven Altruismus wäre spannend gewesen. Doch „Das Ende der Jagd“ ist auch so, trotz einiger konstruiert wirkender Dialoge, ein Muss für alle Interessierten.
Fazit: Oft wird Weltverbesserern vorgeworfen, sie hätten keine umsetzbaren Alternativen parat. Dieses Buch beweist mühelos und unverkrampft das Gegenteil.

Rowena Körber

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