Publikationen

Inter*geschlechtliche Körperlichkeiten
Diskurs/Begegnungen im Erzähltext

Inter*geschlechtlichkeit hat in den letzten Jahren vor allem aufgrund rechtlicher Entscheidungen zugunsten betroffener Personen mehr öffentliche Aufmerksamkeit gewonnen. Der harte Kampf um rechtliche und körperliche Selbstbestimmung, der seit vielen Jahren von intergeschlechtlichen Personen geführt wird, bleibt dennoch meist verborgen. Sichtbar hingegen wird die Figur des/der „Hermaphrodit_in“ in wissenschaftlichen, juristischen, künstlerischen und soziologischen Diskursen.
 
In diesem Band diskutieren Fachwissenschaftler_innen unterschiedlicher Disziplinen mit Bezug auf eine Auswahl an literarischen Texten sowie Filmen, wie verschiedene Diskurse einander begegnen, widersprechen oder fortschreiben. Anhand von Romanen und Theaterstücken wie u. a. Jeffrey Eugenides’ Middlesex, Ulrike Draesners Mitgift und Nora Mansmanns zwei brüder drei augen zeigen die Autor_innen Motive, Erzählweisen und narrative Muster auf.
 
Drei literarische Arbeiten von Alex Jürgen, Autor* und Aktivist*, begegnen den wissenschaftlichen Texten als ironische Stimme, die literarisch konventionellen Denk-Mustern antwortet.

 

challenge GENDER
Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung.
Reihe des Referats Genderforschung

Band 3

Diese Reihe des Referats Genderforschung der Universität Wien präsentiert aktuelle Theorien, Diskussionen und Forschungsarbeiten der transdisziplinären Gender Studies, u. a. aus Perspektiven der feministischen Epistemologie, der Queer und Postcolonial Studies, der Feminist Science Studies oder der Gender & Science Technology Studies.
Im Zentrum der Reihe stehen kritische Reflexionen von Geschlechterverhältnissen und gesellschaftliche Machtstrukturen, deren Wandel im Kontext der Globalisierung, ebenso wie gegenwärtige Versuche, Sex, Gender und Sexualität neu zu denken.

 

Veröffentlichung:
Sprache:
  • deutsch
374 Seiten, Softcover
ISBN: 978-3-902902-26-9
 24,95

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Angelika Baier analysiert vor dem Hintergrund historischer und gesellschaftlicher Entwicklungen, wie unterschiedliche Genres bestimmte Themen am intergeschlechtlichen Körper verhandeln.

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